AGB
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind eine Notwendigkeit und als Schutz beider Vertragspartner gedacht. Sie sollen Missverständnisse vermeiden.
§ 1 Geltungsbereich
1. Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil des Engagementvertrags. Mündliche Nebenabreden wurden nicht getroffen. Änderungen oder Abweichungen gelten nur, soweit diese von Nina Jahn schriftlich bestätigt worden sind.
2. Verträge kommen erst mit Rücksendung der vom Auftraggeber unterschriebenen Vertragsausfertigung und der Begleichung der Anzahlungsrechnung zustande. Die Rücksendung der unterzeichneten Vertragsausfertigung und die Begleichung der Anzahlungsrechnung muss vom Auftraggeber bis zu dem von Nina Jahn schriftlich genannten Datum erfolgen. Bei Nichteinhaltung der Frist ist Nina Jahn von allen Verpflichtungen den Auftraggeber betreffend entbunden.
3. Alle Vertragspartner wissen, dass eine Freie Trauung die standesamtliche Eheschließung nicht ersetzt.
4. In diesen AGBs und anderen Texten von Nina Jahn wird stellenweise nur die maskuline Form verwandt. Dies geschieht einzig aus Gründen der besseren Lesbarkeit.
§ 2 Angebot, Vertragsabschluss
1. Sämtliche Angebote der Auftragnehmerin sind freibleibend, sofern nichts anderes bestimmt ist.
2. An Abbildungen, Broschüren, Zeichnungen, Kalkulationen, Konzepten, Angeboten, Fotografien, Grafiken, Texten und sonstigen Unterlagen behält sich die Auftragnehmerin sämtliche Eigentums- und Urheberrechte vor. Dies gilt insbesondere für solche schriftlichen Unterlagen, die als "vertraulich" bezeichnet sind. Vor ihrer Weitergabe an Dritte oder ihrer Bearbeitung oder Veränderung bedarf der Auftraggeber der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung der Auftragnehmerin. Nutzt der Auftraggeber ohne Zustimmung Unterlagen, an denen der Auftragnehmerin das Urheberrecht zusteht, ist der Auftraggeber zur Unterlassung und Schadensersatz sowie zur Zahlung eines angemessenen Honorars verpflichtet.
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§ 3 Preise, Zahlungsbedingungen
1. Die Gage ist – sofern nicht anders vereinbart – wie folgt zu begleichen: Mit Abschluss des Vertrags wird die vereinbarte Anzahlung sofort fällig. Der Restbetrag ist bis spätestens 14 Tage vor der Zeremonie zu zahlen.
2. Der Auftraggeber kann nur aufrechnen, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von uns anerkannt sind. Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Auftraggeber ebenfalls nur nach Maßgabe von Satz 1 und zudem nur befugt, als sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
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§ 4 Leistungserbringung, Mitwirkung
1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, Nina Jahn über jegliche Änderung von Zeremonie-Ort oder -Uhrzeit rechtzeitig zu informieren, um ein pünktliches Erscheinen zu gewährleisten.
2. Ist die Zeremonie unter freiem Himmel geplant ist, sorgt der Auftraggeber für einen alternativen Zeremonieort oder ein Überdach für den Fall, dass die Wetterbedingungen eine Zeremonie unter freiem Himmel nicht zulassen. Nina Jahn ist nicht dazu verpflichtet, die Zeremonie bei unzumutbaren Witterungsverhältnissen (Regen, Kälte, Wind, starke Sonneneinstrahlung) im Freien durchzuführen.
3. Für die notwendige Stromversorgung hat der Veranstalter zu Sorgen. Der geforderte Stromanschluss ist rechtzeitig vor dem Eintreffen von Nina Jahn nach den geforderten Normen und VDE-Richtlinien zu installieren.
4. Die Einholung der notwendigen Genehmigungen, Konzessionen, GEMA-Anmeldung etc. liegen im Verantwortungsbereich des Veranstalters. Die hierdurch entstehenden Kosten sind von dem Veranstalter zu tragen.
5. Dem Auftraggeber ist bekannt und er akzeptiert, dass der Wortlaut der Rede ihm im Vorfeld nicht vorgelegt wird.
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§ 5 Haftung durch die Auftragnehmerin
1. Eine Haftung von Nina Jahn für Sach-, Personen- oder Vermögensschäden, die unmittelbar während oder im Anschluss an einer Zeremonie entstehen, besteht nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Auch im Falle von verspäteter oder nicht erbrachter Leistung haftet Nina Jahn nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
2. Nina Jahn verpflichtet sich, die benötigte Anfahrtszeit ausreichend zu kalkulieren, um ein pünktliches Erscheinen zu gewährleisten. Sollte ihr dies aufgrund von Bedingungen, die sie nicht zu verschulden hat (Unfall, Straßensperrung, Wettereinbruch, höhere Gewalt etc.), nicht gelingen, ist sie nicht zur Rückgabe des Redner-Honorars verpflichtet, sofern mit für den Auftraggeber akzeptabler Verspätung die Zeremonie von ihm noch durchgeführt werden kann.
a. In diesem Fall kann vom Auftraggeber eine Rückerstattung von 10% des vereinbarten Honorars verlangt werden, sofern nicht auch 30 oder mehr Prozent der Gäste betroffen sind.
b. Die 10%ige Rückerstattung kann nicht verlangt werden, wenn erschwerte Bedingungen hinlänglich bekannt waren, und der Auftraggeber es versäumt hat, Nina Jahn darüber zu informieren.
3. Für den Fall, dass Nina Jahn nicht antreten kann (wegen Krankheit, Unfall, Transportschäden, höhere Gewalt etc.), ist er ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bemüht, entsprechenden Ersatz zu stellen. In diesem Fall ist der Auftraggeber zur Zahlung des vollständigen Honorars verpflichtet. Gelingt ihm dies nicht, aber der Auftraggeber greift dennoch auf die von ihm konzipierte Rede zurück (zum Beispiel durch Einsatz einer selbst akquirierten Privatperson als Redner-Ersatz), so kann vom Auftraggeber eine Rückerstattung in Höhe von 20% des vereinbarten Honorars verlangt werden. Sollte der Auftraggeber diese Möglichkeit nicht annehmen, entfallen unter diesen Voraussetzungen alle Ansprüche aus diesem Vertrag. Schadensersatz durch Nina Jahn wird in diesem Falle nicht geleistet.
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§ 6 Haftung durch den Auftraggeber
1. Der Veranstalter/Beauftragter hat für den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung Sorge zu tragen. Für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von Nina Jahn, die durch Rowdytum, Vandalismus, mutwillige Zerstörung oder unsachgemäße elektronische Stromversorgung zustande kommen, übernimmt der Veranstalter die volle Haftung.
2. Kann die Zeremonie zur vereinbarten Zeit nicht stattfinden aufgrund von Wetterbedingungen / Verspätung von Brautpaar oder Gästen/ anderen Fällen von höherer Gewalt, wird von Nina Jahn eine Verschiebung von bis zu 30 Minuten unentgeltlich akzeptiert. Jede darüber hinaus gehende Wartezeit wird in Rechnung gestellt mit einem Stundensatz von 99 € pro angefangener Stunde. Nina Jahn ist grundsätzlich nicht verpflichtet, eine erhebliche Verschiebung (mehr als 30 Minuten) zu akzeptieren. Nina Jahn ist weiterhin nicht verpflichtet, die Zeremonie an einem anderen Tag als dem vertraglich vereinbarten nachzuholen.
3.1. Der Auftraggeber kann vom Veranstaltungs- oder Engagementvertrag bis zwei Tage vor der Zeremonie zurücktreten (stornieren).
3.2. Im Falle des Rücktritts bis 180 Tage vor dem vereinbarten Termin der Zeremonie wird die Anzahlung als Bearbeitungsgebühr von Nina Jahn einbehalten bzw. als Bearbeitungsgebühr sofort fällig.
3.3. Im Fall des Rücktritts bei weniger als 180 Tagen vor dem vereinbarten Termin der Zeremonie gelten darüber hinaus die nachfolgenden Stornogebühren, die der Auftraggeber im Fall einer Stornierung zu tragen hat:
60 % bei einem Rücktritt bis 30 Tage vor der Zeremonie
80 % bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor der Zeremonie
90 % bei einem Rücktritt bis 2 Tage vor der Zeremonie
Die angegebenen Stornogebühren beziehen sich auf den vereinbarten Vertragspreis und werden mit der Anzahlung verrechnet.
Weist der Auftraggeber im Einzelfall nach, dass sich Nina Jahn im konkreten Fall einen höheren Betrag an ersparten Aufwendungen oder tatsächlich erzielten oder an möglichen anderweitigen Erwerb anrechnen lassen muss, verringern sich die vorgenannten Beträge entsprechend.
3.4. Die Stornierung von Leistungen hat schriftlich zu erfolgen.
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§ 7 Datenschutz
1. Der Auftraggeber genehmigt Nina Jahn die Erstellung und Nutzung (auch für Werbezwecke) von Fotoaufnahmen der Zeremoniestätte und/oder der Zeremonie, sofern das Persönlichkeitsrecht der Auftraggeber, der Gäste und/oder Urheberrecht des Fotografen davon nicht berührt werden. Vereinbarungen, die Persönlichkeitsrecht der Auftraggeber, Gäste und/oder Urheberrecht betreffen, müssen stets schriftlich fixiert werden.
2. Nina Jahn genehmigt dem Auftraggeber die Veröffentlichung von Fotografien von der Zeremonie, auf denen Nina Jahn abgebildet ist. Die Veröffentlichung von Video-Aufnahmen der Zeremonie bedarf der Genehmigung durch Nina Jahn Dies betrifft insbesondere soziale Medien.
3. Der Inhalt der Rede ist urheberrechtlich geschützt, das Urheberrecht liegt bei Nina Jahn. Das Nutzungsrecht geht durch den Vortrag oder eine Video-Aufnahme nicht an den Auftraggeber über. Ohne Rücksprache darf die Zeremonie weder vom Auftraggeber noch von Nina Jahn veröffentlicht werden.
4. TV-/Medien-Hochzeiten sind mit diesem Vertrag ausgeschlossen. Sofern seitens des Auftraggebers eine Medienpräsenz gewünscht ist, in welche Nina Jahn einbezogen werden soll, so ist dazu eine gesonderte vertragliche Regelung zu treffen. Nina Jahn ist zudem in einem solchen Fall grundsätzlich zum Rücktritt berechtigt. Die dadurch entstehende Stornierung wird wie unter § 6 Abs. 3 abgerechnet.
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§ 8 Erfüllungsort, Gerichtsstand, Salvatorische Klausel
1. Sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt, ist unser Geschäftssitz Erfüllungsort.
2. Gerichtsstand ist, soweit rechtlich zulässig, der Sitz von Nina Jahn. Nina Jahn ist allerdings berechtigt, Ansprüche gegen den Auftraggeber auch an jedem anderen für diesen zuständigen Gericht gelten zu machen.
3. Sollten einzelne Bestimmungen der Geschäftsbedingungen rechtsunwirksam sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem angestrebten Zweck am nächsten kommt.
Freie Rednerin Nina Jahn
Nina Jahn
Schusterhöfe 3A
31832 Springe
Stand 11/2025​
